Abkürzungen:

 

 



 

 

Agility

Hundesportart mit Hindernissen

 

    .


AKC

American Kennel Club

Übergeordnete amerikanische Zuchtvereinigung Vertragspartner der FCI

 


ASCA

Australian Shepherd Club of Amerika, Inc.

ältester und grösster Rasseclub für Australian Shepherd weltweite Registrierungsstelle mit Sitz in USA

 


ASCS

Australian Shepherd Club Schweiz

 

FCI angeschlossener Verband


BH

Begleithunde-Prüfung

Gehorsams-Prüfung (1-3) 

 


Bitch

englischer Begriff für Hündin

 


Black Bi

Schwarzer Aussie mit weissen oder kupferfarbigen Abzeichen über den Augen, seitlich am Fang, an der Vorderseite der Brust, an den Läufen, sowie am Behang an den Hinterbeinen

 


Black Tri

Schwarzer Aussie mit weissen und kupferfarbigen Abzeichen über den Augen, seitlich am Fang, an der Vordseite der Brust, an den Läufen, sowie am Behang an den Hinterbeinen.

 


Blue Bi

Zweifarbiger Aussie, Haarkleid blue merle mit weissen oder kupferfarbenden Abzeichen über den Augen, seitlich am Fang, an der Vorderseite der Brust, sowie am Behang an den Hinterbeinen

 


Blue Merle

Der Aussie hat grau/schwarze Flecken mit silberfarbigen (blauen) oder weissen Sprenkelungen.

 


Blue Tri

Dreifarbiger Aussie, Haarkleid blue merle mit weissen und Kupferfarbenen Abzeichen über den Augen, seitlich am Fang, an der Vorderseite der Brust, sowie am Behang an den Hinterbeinen.

 


CASD

Club für Australian Shepherd Deutschland e.V.

Der erste und bislang einzige Zuchtbuch führende Verein für Australian Shepherd in Deutschland mit VDH- und FCI-Anerkennung.

 


CD

Ist ein Gehorsams-Titel, der vom ASCA für 3 Legs (mindestens 170 Punkten) verliehen wird.

 


CDX

Ist ein Gehorsams-Titel, der den CD Titel voraussetzt und vom ASCA verliehen wird

 


CEA

Collie-Eye-Anomalie

Abgedeckt durch die jährliche PRA Untersuchung bei einem Facharzt für Augenheilkunde. Es gibt 3 Genotypen. Genauere Erklärung siehe unten

 

Erbkrankheit, bei der es zu Veränderungen an der Netzhaut des Auges kommt.


CEA N/N

Genotyp N/N

(homozygot gesund):

Dieser Hund trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an CEA zu erkranken. Er kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.

 

 


CEA N/CEA

Genotyp N/CEA

(heterozygoter Träger):

Dieser Hund trägt eine Kopie des mutierten Gens. Er hat ein extrem geringes Risiko an CEA zu erkranken, kann die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an seine Nachkommen weitergeben. Ein solcher Hund sollte nur mit einem CEA mutationsfreien Hund (Genotyp N/N) verpaart werden.

 


CEA   CEA/CEA

Genotyp CEA/CEA

(homozygot betroffen):

Dieser Hund trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an CEA zu erkranken. Er wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben.

 


CH

Ist ein Schönheitstitel, der vor den Namen des Hundes steht, (errugenen Arbeitstitel stehen hinter dem Namen)

 


Code of Ethics

Zuchtleitlinien/Verhaltens-Ehrencode

 


COI Coefficient of Inbreeding

In Pedigrees gekennzeichnet mit F=...%, bezeichnet die Prozentzahl, wie stark linienbezogen ein bestimmtes Tier ist, der Durchsnitt liegt bei den Aussies bei 14 %

 


Conformation Show

Conformation = englischer Begriff für Gestalt

Hundeausstellung/Zuchtschau mit Bewertungen, hier wird überprüft, inwieweit Körperbau und Bewegungen des Hundes dem Rassestandard entsprechen.

 


Co-Owner

Englischer Begriff für Mitbesitzer

Co-Owner Verträge werden oft im Hinblick auf Zucht geschlossen und erfordern eine Zusammenarbeit von Käufern und Züchtern, der Co-Owner hat jedoch keinerlei Besitzansprüche an den Hund

 


Dilute

Farbverdünnung der jeweiligen Grundfarbe (z.B. bei Blue Merles) Verwaschung der schwarzen Haare zu schiefergrau, braun oder graubraun), sehr häufig in merles, sollte allerdings nicht überwiegen

 


Distichiasis

Aus dem Lidrand entspringende Haare

 

(Wimpern beim Menschen)


DNA

Genetischer Abstammungsnachweis (DNA-CP oder DNA-VP bezeichnen eine bestimmte Generation DNA- getesteter Hunde.

 

Die DNA-Analyse dient zur Eindämmung von Erbrankheiten, sowie als Abstammungs-nachweis


ED

Ellenbogengelenks-Dysplasie 

Vererbbare, unheilbare Missbildung des Ellenbogengelenks.

 

Als ED frei gilt:

Grad 0

Als ED betroffen gilt:

Ab Grad 1


Epilepsi

Vererbbare Funktionsstörung des Gehirns

die sich in mehr oder weniger starken krampfartigen Anfällen mit Bewusstseinsverlust äussert und zu psychischen Veränderungen und irreparablen Hirnschäden führen kann.

 


FCI

Fédération Cynologique Internationale

 


Female 

Englischer Begriff für weiblich

 

 


Flyball

Ist eine sportart, wo es darum geht Hindernisse zu überwinden: 

den Ballwurf an einer Maschine auslösen, Ball fangen und über die Hürden wieder zurücktragen.

 


Gangarten

Die Gangarten bei Hunden unterscheidet man in:

der Schritt, der Trab, der Passgang und der Galopp. Ein sich frei bewegender Hund läuft meist im Trab, auch Trollen genannt.

 


Schritt

Die langsamste Vorwärtsbewegungsart des Hundes ist der Schritt. Bei der Vorwärtsbewegung bleiben immer zwei oder drei Beine am Boden. Der Hund hebt ein Bein an, um es vorne wieder aufzurichten.


Trab

Beim Trab setzt der Hund seine Gliedmasse diagonal vorwärts. Er setzt als erstes den linken Hinterlauf und den rechten Vorderlauf nach vorne. Dann folgen der rechte Hinterlauf und der linke Vorderlauf.

Diese Gangart ist ökonomisch und kann ohne allzu grosse Anstregung lange durchgehalten werden, da der Körperschwerpunkt diagonal verlagert wird und gleichzeitig nach vorne gerichtete Schubkräfte und Pendelbewegungen des Rumpfes vermieden werden.


Galopp

Der Galopp ist die schnellste Gangart des Hundes.

Bei deiser sprungartigen Fortbewegung schnellen die Hinterläufe des Hundes soweit nach vorne, dass sie zwischen den Vorderläufen landen. Der ganze Rumpf krümmt sich und wird von den Vorderläufen aufgefangen. Um diese nach vorne gerichtete Kraft zu mindern, setzt der Hund nun die beiden Vorderläufe vorwärts.


Passgang

Von Passgang spricht man, wenn der Hund Vorder- und Hinterläufe einer Körperseite gleichzeitig in dieselbe Richtung setzt . Bei dieser Gangart werden die Vorder- und Hinterhand einer Körperseite gleichzeitig vorgesetzt.

Oft wird der Passgang im Schritt, manchmal jedoch auch im Trab benutzt. Manche sind der Überzeugung, dass dies auf einen anatomischen Fehler hindeutet, allerdings kann diese Gangart bei fast allen Hunden ebenso bei Wölfen beobachtet werden. Läuft der Hund nicht ausschliesslich im Passgang, sondern wechselt problemlos in den Trab oder gemächlichen Mittelgalopp, kann man davon ausgehen, dass der Pass nur dem Ausgleich dient, dadurch nur andere Muskelgruppen belastet werden um Ermüdungserscheinungen vorzubeugen. Auf Conformation Shows hat diese Gangart allerdings nichts verloren und wird als Fehler gewertet. Dort sollte der Hund in flottem Trab vorgeführt werden.


Gene

Gene sind unsere grundlegenden Erbfaktoren. Jedes Gen legt ein bestimmtes Merkmal fest.


Dominante Gene

Dominante Gene sind Gene, deren vorhandensein auf einer Hälfte des Chromosomenpaares genügt, um das durch sie vererbte Merkmal sichtbar auszuprägen.


Rezessive Gene

Rezessive Gene sind Gene die doppelt vorhanden sein müssen um ein bestimmtes Merkmal sichtbar zu machen. Ein rezessives Gen kann von verschienenerbigen Individuen über mehrere Generationen weitergegeben werden ohne sichtbar in Erscheinung zu treten.


Genotyp

Potential von Erbfaktoren eines Individuums, sichtbar oder unsichtbar ausgeprägt. Genpool.


Phänotyp

Gesamterscheinungsbild mit allen sichtbaren Merkmalen.


Mischerbigkeit/Heterozygotie

Unterschiedliche Gene eines Allels


Reinerbigkeit/Homozygotie

Gleiche Gene eines Allels. Bei rezessiven Genen ist Reinerbigkeit die Voraussetzung zur Ausprägung.


Groomen

Englischer Begriff für Bürsten

Entfernen von Haaren mittels Bürste, Kamm oder Schere.


HD

Hüftgelenks-Dysplasie 

Vererbbare, unheilbare Missbidlung des Hüftgelenks

Folgende 5 Grade werden unterschieden:

HD A1-A2 = frei, keine Anzeichen

HD B1-B2 = Verdacht auf HD

HD C1-C2 = leichte HD

HD D1-D2 = mittel starke HD

HD E1-E2 = schwere HD

Nur A und B Hüften gelten als HD frei bzw. darf gezüchtet werden!!


Herding

Englischer Begriff für Hüten

Mittlerweile werden der Herding instinct (Hüteinstinkt)- und die Trainierbarkeit neben der täglichen Arbeit am Vieh auch in sog. Herding Trails (=Hütewettbewerbe) überprüft


Hereditär

Heisst auf Deutsch: Erblich


Hereditärer Katarakt (HC)

Der Hereditäre Katarakt beim Australian Shepherd (HC) ist eine erbliche Augenerkrankung, der eine Mutation im HSF4 Gen zugrunde liegt:

 

Es gibt 3 Genotypen:

 

Genotyp N/N

(homozygot gesund):

Dieser Hund trägt die Mutation nicht und wird nicht an HC erkranken. Er kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.

 

Genotyp N/HC

(heterozygoter Träger):

Dieser Hund trägt eine Kopie des mutierten Gens. Aufgrund des dominanten Erbgangs hat der Hund ein hohes Risiko am HC zu erkranken. Ein solcher Hund sollte nur mit einem HC mutationsfreien Hund verpaart werden.

 

Genotyp HC/HC

(homozygot betroffen):

Dieser Hund trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko am HC zu erkranken. Er wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben und sollte nur mit einem HC mutationsfreien Hund verpaart werden.

Der Katarakt wird auch als Grauer Star bezeichnet und ist eine der häufigsten Ursachen für eine Linsentrübung und Erblindung beim Hund.


Hütetrieb/Hüteinstink

angeborene Eigenschaft von Hütehunderassen

Die sich vorranging im Zusammentreiben und Fixieren äussert, durchaus auch in unscheinbaren Ausmassen in alltäglichen Situationen.


Impfung

Vorbeugender Schutz vor Krankheitserreger


Intact

Englischer Begriff für: zeugungsfähig = nicht kastriert oder sterilisiert


Jagdtrieb

Wird dem Aussie fälschlicherweise immer wieder abgesprochen. Auch das Hüten stellt eine Sequenz aus dem Jagdverhalten dar!


Kastration

Unfruchtbarkeit durch operativen Eingriff

Bei Rüden:

Entfernung der Hoden.

 

Bei Hündinnen:

Entfernung der Eierstöcke und evt. der Gebärmutter


Katarakt

Erbliche Augenkrankheit, Grauer Star

Jede unphysiologische Trügung der Linse oder der Linsenkapsel unabhäging von der Ursache.. erblich oder nicht erblich, dem Ausmass (minimale Trübung oder vollständig getrübte Linse), oder dem Zeitpunkt des Auftretens (angeboren oder erworben). Jede Katarakt, ob ein oder beidseitig, wird als erblich (HC = Hereditäre Katarakt) bedingt angesehen, sofern sich nicht eindeutige hinweise auf eine andere Ursache (Verletzungen, Stoffwechselstörungen z.B. Diabetes mellitus, Entzüdungen, MPP) ergeben.


Kennel

Englischer Begriff für Zwinger

Beim jeweiligen Zuchtverband eingetragener Züchter-Name, hat nichts mit Zwingerhaltung zu tun!


 

Rutenlänge:

 

 

 

 

 

Long tail 

LT

lange Rute

Docked tail

DT

kupierte Rute

Natural bobtail 

NBT

angeborene Stummelrute

Natural bobtail docked

NBT-D

angeborene Stummelrute kupiert

 

Diese Seite ist noch im Aufbau

Homepage Counter kostenlos

 

Der Counter ist aktiv seit dem

5. April 2013

            Updates

 

         26. Februar 2014