Maligne Hyperthermie (MH) bei Hunden

 

Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Rhabdomyolyse, generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusstörungen und Nierenfehl- funktionen charakterisiert ist.

Diese Problematik entwickelt sich nach Exposition mit Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln, z.B. Isofluran. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen erzielt werden.


Warum ist es sinnvoll, auf Maligne Hyperthermie zu testen?

Der DNA-Test zum Nachweis der Malignen Hyperthermie bietet Tierärzten und Züchtern ein effizientes und äußerst sicheres Mittel zur Identifizierung Narkose empfindlicher Tiere.
Der DNA-Test kann bereits von Geburt an betroffene Tiere sicher identifizieren, auch dann, wenn noch keine Komplikationen in der Behandlung aufgetreten sind. Da dieser Defekt autosomal dominant vererbt wird, sollten betroffene Hunde aus der Zucht ausgenommen werden.

 

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